Früh heute erhielten Händler den Produzentenpreisindex Japans für Juni, der mit 7,1 % ausfiel, der schnellste jährliche Anstieg seit März 2023. Der Anstieg der Großhandelsinflation bekräftigte die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan. Ein ehemaliger Zentralbankbeamter erklärte am Donnerstag, dass die BOJ die Zinsen möglicherweise schneller anheben werde, wodurch diese potenziell über 2 % steigen könnten.
Beachten Sie, dass der japanische Yen und Bitcoin eine ungewöhnlich starke positive Korrelation entwickelt haben und sich oft im Gleichschritt gegenüber dem US-Dollar bewegen. Sollte diese Korrelation bestehen bleiben, könnten Yen-Aufwärtsbewegungen letztlich positiv für Bitcoin sein, auch wenn BTC/JPY (und andere Krypto/JPY)-Paare relativ gesehen weiterhin zurückbleiben.
Das GPIF-Risiko
Der Government Pension Investment Fund (GPIF) Japans verwaltet Vermögenswerte in Höhe von etwa ¥277 Billionen (1,87 Billionen US-Dollar) und ist damit der weltweit größte Pensionsfonds. Er investiert stark in globale Aktien und Anleihen.
Nun möchte die japanische Regierung, dass der GPIF und andere Pensionsfonds vermehrt in lokale Vermögenswerte investieren. Eine derartige Rotation könnte Volatilität an den globalen Finanzmärkten auslösen.
“Der Fonds, einer der größten Pensionsfonds der Welt, hielt Ende Dezember Vermögenswerte in Höhe von 293,4 Billionen Yen bzw. rund 1,81 Billionen US-Dollar und bewahrte dabei eine annähernd gleichmäßige Allokation zwischen inländischen Aktien, ausländischen Aktien, inländischen Anleihen und ausländischen Anleihen bei,” erklärten Analysten von InvestingLive in einem Markt-Update.



